ein Wintertraum - schwedisch Lappland

tag1 2wenn einer eine Reise tut ...dann  wird  es erst mal richtig kalt!  

Wie kalt?  naja, so zwischen -5° bis -20° C meistens, wir hatten auch schon -32°!

Aber dafür hat es Dinge, die es sonst so gut wie nirgends gibt: unglaublich klare Luft, viel Schnee, zauberhaftes Licht, Weite und jede Menge Wälder und Seen. …. und wenn man Glück hat auch den Zauber von tanzenden Nordlichtern. 

 

 

Nachdem unsere Gäste der Fotoreise  am Ankunftstag sich erst einmal ein bisschen akklimatisieren konnten, geht es am 2.Tag hinaus auf den See zum Üben mit dem Motorschlitten. Am Anfang muss man sich ein wenig an den doch recht großen Wendekreis und die nicht sehr direkte Lenkung eines solchen Gefährts gewöhnen, aber nach ein paar Runden macht es eigentlich jedem schon Riesengaudi.

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Dieses Jahr hat Micha sich noch etwas ganz besonderes ausgedacht und einen Copter mitgenommen. 

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Mit diesem fliegenden Objekt will er einen kleinen Film zusammenschneiden, der aus einer ganz neuen Perspektive die Erlebnisse der Reise mitverfolgt.  

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... Auch unser beliebtes Maskottchen Greta ist natürlich wieder mit dabei und findet den Schnee einfach klasse. 
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Jetzt wird mit vollem Einsatz fotografiert. Dafür heißt es auch oft: rein in den Schnee. Natürlich sollte dafür jeder das richtige Equipement dabei haben. Aber das Wetter spielt mit, die Sonne scheint jeden Tag und die Temperaturen liegen zwischen -6° und -24° C. Da unser Bus aber sogar mit einer Standheizung ausgerüstet ist kann Kaltes wieder erwärmt werden ;-) und  sogar ein heißer Tee kann unterwegs zubereitet werden.
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Vilhelmina selbst ist ein beschauliches kleines Städchen, in dem es aber alle wichtigen Dinge für den täglichen Gebrauch aber auch an fehlender warmer Bekleidung gibt. Besonders fotogen sind die alten Holzhäuser im Stadtkern und die Kirche mit dem kleinen Friedhof drumherum. Dieser ist allerdings meist tief verschneit. 
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Während die eine Gruppe eine Tour mit dem Motorschlitten durch das Gelände fährt, hat die jeweils andere Gruppe einen kleinen Kurs in Portraitfotografie gemacht. Natürlich alles outdoor. So schönes Licht gibt es schliesslich nicht immer und überall und an schönen Hintergründen mangelt es hier nun wirklich nicht. Selbst mit von der Kälte geröteten Wangen und Nasen macht das Spaß und unser Trainer Frank zeigt auch noch, wie man die Bilder hinterher richtig schön ausarbeiten kann, sowohl in Farbe als auch in schwarz-weiss.
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So, jetzt gibt  es noch den letzten Teil dieser kleinen Reisereportage aus Lappland. Hier geht es hauptsächlich um Tiere. Erst  einmal 2 Fotos von der Hundeschlittentour bei Pasi Kanerva. Alle hatten mächtig Freude, auch wenn es an diesem Tag stark schneite und sogar einige im Schnee herumgepurzelt sind. Dafür konnte jeder das Gefühl geniessen, selber einmal einen Hundeschlitten gefahren zu haben.  Für diese Bilder herzlichen Dank an Frank Rossbach .
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Die nächsten Bilder zeigen einige der Tiere, die es sonst noch so zu erspähen gibt: Rentiere, Elche und Arbeitspferde im Schnee ;-) Bei den Elchen hatten wir allerdings dieses Jahr kein Glück, ihnen sind wir nur auf dem Teller begegnet.  (Das Foto habe ich im Februar 2015 geschossen) 
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Zum Abschluss noch ein paar Bilder vom Camp Kolgarden und drumherum. Jeder wohnt in einem der kleinen gelben Holzhäuser mit Blick auf den zugefrorenen See Volgsjön. In den Häusern kann man sich wunderbar am Holzfeuer wieder aufwärmen, wenn man beim Fotografieren in den eisigen Temperaturen doch einmal kalte Finger oder Füße bekommen hat. 
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Ich hoffe, ihr habt einen kleinen Eindruck von der Schönheit der Landschaft und dem Spaß den wir gemeinsam mit unseren Gästen hatten bekommen. 
Micha und ich freuen uns schon auf die nächste Reise hierher. Ist dieses zauberhafte Fleckchen Erde doch zu so etwas wie unserer 2. Heimat geworden... 
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